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Kilometergeld 2026 absetzen: So holst du dir 0,30 € pro Kilometer zurück

Route2Bee-Ratgeber · Stand: Juli 2026

Wer beruflich mit dem eigenen Auto unterwegs ist, kann jeden gefahrenen Kilometer von der Steuer absetzen – 0,30 € pro Kilometer. Bei 10.000 beruflichen Kilometern im Jahr sind das 3.000 € weniger zu versteuerndes Einkommen. Die meisten verschenken dieses Geld, weil sie ihre Fahrten nicht lückenlos dokumentieren. Hier liest du, wie es 2026 richtig geht – inklusive Rechner.

Kurz vorweg: Dieser Ratgeber ersetzt keine Steuerberatung. Die genauen Beträge hängen von deinem persönlichen Steuersatz und deiner Situation ab.

Was ist Kilometergeld – und was die Entfernungspauschale?

Zwei Dinge werden oft verwechselt:

  • Kilometergeld (Reisekostenpauschale): Für beruflich veranlasste Fahrten mit dem privaten Pkw (z. B. zum Kunden, zur Baustelle, zu einem Termin) – 0,30 € für jeden gefahrenen Kilometer, also Hin- und Rückfahrt zählen. Das gilt für Selbstständige (Betriebsausgabe) wie für Arbeitnehmer (Werbungskosten).
  • Entfernungspauschale (Pendlerpauschale): Für den Weg zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte – seit dem 1. Januar 2026 einheitlich 0,38 € je Kilometer ab dem ersten Kilometer (bis 2025: 0,30 € für die ersten 20 km, 0,38 € ab dem 21.), aber nur die einfache Strecke pro Arbeitstag.

Für ein automatisches Fahrtenbuch wie Route2Bee ist vor allem der erste Fall relevant: jede berufliche Fahrt, sauber erfasst.

Wie viel kannst du absetzen? (Rechner)

Kilometergeld-Rechner

Steuerlich absetzbar3.000 €
Geschätzte Ersparnis900 €

0,30 € je km × gefahrene Kilometer. Die tatsächliche Ersparnis = absetzbarer Betrag × Steuersatz. Schätzwert, keine Steuerberatung.

Damit das Finanzamt mitspielt: das Fahrtenbuch

Das Kilometergeld bekommst du nur anerkannt, wenn du deine Fahrten lückenlos und nachvollziehbar dokumentierst. Das Finanzamt verlangt pro Fahrt:

  1. Datum der Fahrt
  2. Start- und Zieladresse
  3. Zweck / Anlass der Fahrt (z. B. Kundentermin, geschäftlicher Grund)
  4. Kilometerstand zu Beginn und Ende bzw. die gefahrene Strecke

Handschriftliche Listen und nachträglich gefüllte Excel-Tabellen erkennt das Finanzamt häufig nicht an – ein Fahrtenbuch muss zeitnah und unveränderbar geführt werden (Stichwort GoBD).

Der einfache Weg: automatisch per App

Genau hier setzt Route2Bee an. Die App erkennt per GPS automatisch, wann du losfährst, zeichnet die Route auf und speichert jede Fahrt mit Start, Ziel, Distanz und Kilometerstand – ohne Zusatzgerät, ohne OBD-Stecker, sogar in Tiefgaragen und Parkhäusern. Mit einem Tap kategorisierst du geschäftlich oder privat, am Jahresende exportierst du ein finanzamtkonformes PDF (oder DATEV/Lexoffice).

→ Route2Bee kostenlos testen – die ersten 20 Fahrten sind gratis, ohne Anmeldung, ohne Kreditkarte.

Häufige Fragen

Zählt bei beruflichen Fahrten die Hin- und Rückfahrt? Ja. Anders als bei der Pendlerpauschale (nur einfache Strecke) zählen bei beruflich veranlassten Fahrten alle tatsächlich gefahrenen Kilometer – also Hin- und Rückweg.

Kann ich das Fahrtenbuch nachträglich führen? Nein. Ein anerkanntes Fahrtenbuch muss zeitnah und unveränderbar geführt werden. Nachträglich erstellte Aufzeichnungen werden in der Regel abgelehnt – deshalb lohnt sich die automatische Erfassung.

Brauche ich für die App ein Zusatzgerät? Nein. Route2Bee arbeitet rein per Smartphone-GPS – kein OBD-Dongle, keine Box, keine Hardware-Kosten.

Was bringt mir das konkret an Geld? Absetzbar sind 0,30 € je beruflich gefahrenem Kilometer. Was davon auf deinem Konto landet, hängt von deinem Steuersatz ab (siehe Rechner oben).

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