Route2Bee-Ratgeber · Stand: Juli 2026
Wer beruflich mit dem eigenen Auto unterwegs ist, kann jeden gefahrenen Kilometer von der Steuer absetzen – 0,30 € pro Kilometer. Bei 10.000 beruflichen Kilometern im Jahr sind das 3.000 € weniger zu versteuerndes Einkommen. Die meisten verschenken dieses Geld, weil sie ihre Fahrten nicht lückenlos dokumentieren. Hier liest du, wie es 2026 richtig geht – inklusive Rechner.
Kurz vorweg: Dieser Ratgeber ersetzt keine Steuerberatung. Die genauen Beträge hängen von deinem persönlichen Steuersatz und deiner Situation ab.
Zwei Dinge werden oft verwechselt:
Für ein automatisches Fahrtenbuch wie Route2Bee ist vor allem der erste Fall relevant: jede berufliche Fahrt, sauber erfasst.
0,30 € je km × gefahrene Kilometer. Die tatsächliche Ersparnis = absetzbarer Betrag × Steuersatz. Schätzwert, keine Steuerberatung.
Das Kilometergeld bekommst du nur anerkannt, wenn du deine Fahrten lückenlos und nachvollziehbar dokumentierst. Das Finanzamt verlangt pro Fahrt:
Handschriftliche Listen und nachträglich gefüllte Excel-Tabellen erkennt das Finanzamt häufig nicht an – ein Fahrtenbuch muss zeitnah und unveränderbar geführt werden (Stichwort GoBD).
Genau hier setzt Route2Bee an. Die App erkennt per GPS automatisch, wann du losfährst, zeichnet die Route auf und speichert jede Fahrt mit Start, Ziel, Distanz und Kilometerstand – ohne Zusatzgerät, ohne OBD-Stecker, sogar in Tiefgaragen und Parkhäusern. Mit einem Tap kategorisierst du geschäftlich oder privat, am Jahresende exportierst du ein finanzamtkonformes PDF (oder DATEV/Lexoffice).
→ Route2Bee kostenlos testen – die ersten 20 Fahrten sind gratis, ohne Anmeldung, ohne Kreditkarte.
Zählt bei beruflichen Fahrten die Hin- und Rückfahrt? Ja. Anders als bei der Pendlerpauschale (nur einfache Strecke) zählen bei beruflich veranlassten Fahrten alle tatsächlich gefahrenen Kilometer – also Hin- und Rückweg.
Kann ich das Fahrtenbuch nachträglich führen? Nein. Ein anerkanntes Fahrtenbuch muss zeitnah und unveränderbar geführt werden. Nachträglich erstellte Aufzeichnungen werden in der Regel abgelehnt – deshalb lohnt sich die automatische Erfassung.
Brauche ich für die App ein Zusatzgerät? Nein. Route2Bee arbeitet rein per Smartphone-GPS – kein OBD-Dongle, keine Box, keine Hardware-Kosten.
Was bringt mir das konkret an Geld? Absetzbar sind 0,30 € je beruflich gefahrenem Kilometer. Was davon auf deinem Konto landet, hängt von deinem Steuersatz ab (siehe Rechner oben).
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